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Im Kanton Graubünden stiegen die registrierten Straftaten im Jahr 2025 auf alarmierende 13.235, ein Anstieg im Vergleich zu 12.599 im Vorjahr. Der Großteil der Delikte (79,4 Prozent) entfällt auf das Strafgesetzbuch (StGB), wobei Vermögensdelikte mit 6.840 Fällen die Spitze bilden. Besonders besorgniserregend: Die schweren Gewaltdelikte zogen an, mit 57 Fällen, darunter 40 schwere Körperverletzungen und 16 Vergewaltigungen. Erschreckend ist, dass 14 dieser Übergriffe im familiären Umfeld stattfanden.

Die Aufklärungsquote zeigte eine positive Entwicklung mit 44 Prozent, insbesondere bei Delikten gegen Leib und Leben (92,3 Prozent). Gleichzeitig wuchs die digitale Kriminalität auf 1.237 Fälle, wobei fast die Hälfte Betrugsdelikte waren. Ein deutlicher Anstieg wurde auch bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeichnet, mit 894 Fällen, was einer Zunahme von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit der Einführung einer Fachstelle für Bedrohungsmanagement und einer Überarbeitung des Polizeigesetzes zum Jahresbeginn 2026 will die Kantonspolizei Graubünden dem ansteigenden Verbrechen entgegentreten.

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