Im Jahr 2025 ereigneten sich im Kanton Graubünden insgesamt 2.350 Verkehrsunfälle. Tragisch daran: Sechs Menschen kamen ums Leben und 592 wurden verletzt. Während die Gesamtzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, stieg die Zahl der Motorradunfälle an. Alarmierend bleibt die Problematik der überhöhten Geschwindigkeit, denn in mehreren Fällen wurde die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten, oft bedingt durch ungünstige Straßenbedingungen und schlechte Sichtverhältnisse.
Positiv ist hingegen die signifikante Abnahme der tödlichen Unfälle, die den tiefsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht hat. Die Polizei stellt fest, dass Unfälle aufgrund von Ablenkung oder Unaufmerksamkeit zugenommen haben, was auf erhöhte Kontrollen in diesen Bereichen hinweist. Auch im Hinblick auf Alkoholunfälle gibt es eine erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss sank, während die Unfälle, die durch Drogen verursacht wurden, zugenommen haben. Gleichzeitig stieg die Zahl der Unfälle mit Motorrädern und Fahrrädern, einschließlich E-Bikes, während die Unfälle mit Fußgängern insgesamt zurückgingen.



