Die Fasnachtsanlässe im Kanton Nidwalden verliefen überwiegend friedlich, obwohl es einige Zwischenfälle gab. Die Kantonspolizei verstärkte ihre Präsenz und arbeitete eng mit Veranstaltern und Sicherheitsdiensten zusammen, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. Besonders viel los war beim «Guggenüberfall» am 7. Februar und dem «Schmutzigen Donnerstag» am 12. Februar in Stans, wo die Stimmung im Dorfkern ausgelassen war. Dennoch mussten fünf Personen des Geländes verwiesen werden, und es wurden vier Straftaten wegen einfacher Körperverletzung erfasst.

Am Freitag, den 13. Februar, meldete ein aufmerksamer Bürger verdächtige Männer, die möglicherweise einen Trickdiebstahl planten. Diese jungen Asylbewerber aus Algerien wurden von der Polizei vorläufig festgenommen, während die Ermittlungen anlaufen. Außerdem führte die Polizei während der Fasnachtszeit zahlreiche Verkehrskontrollen durch und zog zwei Fahrer wegen hohem Alkoholpegel aus dem Verkehr. Die Kantonspolizei bedankt sich herzlich bei den vielen Besucherinnen und Besuchern, die verantwortungsbewusst mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Sicherheit nach Hause kamen.