Krise im Sozialamt: 225 Stellen fehlen – Landrat fordert Sofortmaßnahmen!
Der Regierungsrat von Nidwalden reagiert auf den Fachkräftemangel im Sozialamt mit einem Nachtragskredit und einer Job-Kampagne.
Krise im Sozialamt: 225 Stellen fehlen – Landrat fordert Sofortmaßnahmen!
Die Situation im Sozialamt von Nidwalden spitzt sich zu! Landrätin Elena Kaiser hat angesichts einer alarmierenden Personalfluktuation und heftiger Kritik an den neuen Großraumbüros eine Interpellation eingereicht. Der Regierungsrat bestätigt: Aktuell fehlen 225 Stellenprozente, vor allem im Bereich der wirtschaftlichen und persönlichen Sozialhilfe. Dies hat direkte Konsequenzen für die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen.
Um die Krise zu bewältigen, beantragt der Regierungsrat einen Nachtragskredit von 400.000 Franken, um temporäres Fachpersonal einzustellen und die vakanten Stellen bis zum Sommer zu besetzen. Zudem startet eine Job-Kampagne zur Gewinnung qualifizierter Kräfte. Gesundheits- und Sozialdirektor Peter Truttmann versichert: „Wir setzen alles daran, den Sozialdienst stabil zu halten.“ Trotz der Herausforderungen durch die Umstrukturierung der Arbeitsplätze zeigt der Regierungsrat Verständnis für die kritischen Stimmen und hat bereits konkrete Anpassungen vorgenommen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Sicherheitssysteme und Schulungen sind ebenfalls installiert worden, um die sensiblen Daten der Klienten zu schützen.