Am Samstagnachmittag, dem 11. April 2026, brach eine Gruppe von fünf jungen Männern im Gebiet Steinbockhütte Richtung Pilatus auf. Nach Warnungen über schwierige Bedingungen von anderen Wanderern entschlossen sie sich, umzudrehen. Kurz vor 15:00 Uhr passierten sie jedoch eine heikle Stelle, als plötzlich eine Lawine auslöste. Der 18-jährige Mann aus der Gruppe wurde von den Schneemassen erfasst und verschüttet.
Rettungskräfte reagierten schnell und setzten einen Lawinenhund ein, um den Mann zu lokalisieren. Er wurde zügig geborgen und mit schweren Verletzungen in ein ausserkantonales Spital geflogen. Im Einsatz waren die Rettungsflugwacht mit zwei Helikoptern sowie ein ziviler Helikopter aus Uri und alpines Rettungspersonal mit Lawinensuchhunden.