Zukunft der Langzeitpflege in Nidwalden: Lösungen gegen Fachkräftemangel!
Nidwalden sichert die Langzeitpflege durch koordinierte Versorgung, digitale Innovationen und umfassende Ausbildungsoffensiven.
Zukunft der Langzeitpflege in Nidwalden: Lösungen gegen Fachkräftemangel!
In einer hitzigen Interpellation fordern Landrat Dominik Steiner und Mitunterzeichnende eine klare Strategie zur Zukunft der Langzeitpflege in Nidwalden. Angesichts des alarmierenden Fachkräftemangels wird gefragt, wie der Kanton eine bedarfsgerechte Versorgung garantieren will. Der Regierungsrat hebt hervor, dass die Langzeitpflege ganzheitlich angegangen wird und auf regelmäßigen Bedarfsanalysen basiert. Gesundheits- und Sozialdirektor Peter Truttmann betont, dass Kooperationen mit Pflegeheimen, Spitex und Ärzten entscheidend sind, um Fehlentwicklungen zu erkennen und die Versorgung zu optimieren.
Die Zukunft der Langzeitpflege steht auch im Zeichen der Digitalisierung! Innovative Ansätze wie Telemedizin und digitale Gesundheitsdossiers sollen Prozesse effizienter gestalten. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, startet der Kanton eine umfassende Ausbildungsoffensive, die bereits erste Erfolge zeigt. Ab 2028 wird zudem ein modernes Finanzierungsmodell in der Langzeitpflege eingeführt, das Transparenz und Effizienz fördert. Um die bestehenden Pflegeangebote besser auszulasten, plant der Kanton die Einrichtung einer Koordinationsstelle, die den Zugang zu Pflegediensten erleichtern soll. Die Herausforderungen sind groß, aber die Maßnahmen sind vielversprechend!