Im Kanton Schwyz haben Betrüger durch eine raffinierte Masche einen schockierenden Betrag von rund 500’000 Franken erbeutet. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser nochmals aufgeflämmten Betrugsart, bei der Täter sich als Bankmitarbeiter ausgeben und behaupten, das E-Banking-Konto sei mit einem Virus befallen. Um angeblich weiteren Schaden zu verhindern, drängen sie die Opfer dazu, eine vermeintliche Virenscan-Software herunterzuladen, die in Wirklichkeit ein Remote-Programm ist.
Dieser hinterhältige Trick ermöglicht es den Tätern, direkten Zugriff auf den Computer der Opfer und deren Bankdaten zu erhalten. Während die Betrüger telefonisch ablenken, werden die Konten leergeräumt, oft bis auf einen minimalen Betrag. Die zerschlagenen Vermögen werden in der Regel auf schweizerische Bankkonten überwiesen. Die Polizei rät eindringlich: Banken fordern niemals zur Installation von Software auf, und es ist dringend geboten, keine Zugangsdaten an Unbekannte weiterzugeben. Bei Betrugsverdacht sollte sofort Anzeige erstattet werden.