Zwei polnische Männer, 50 und 38 Jahre alt, wurden am 9. März 2026 in der Schweiz verhaftet, während sie verdächtigt wurden, an sogenannten „Schockanrufen“ beteiligt zu sein. Diese perfiden Betrügereien zielten auf ältere Menschen in Chiasso und Biasca ab, indem die Männer sich als medizinisches Fachpersonal ausgaben und hohe Geldsummen für vermeintliche Notfallbehandlungen verlangten. Dank schnell reagierender Angehöriger der Opfer und dem schnellen Eingreifen mehrerer Polizeieinheiten konnte das Duo auf seiner Flucht in San Vittore gestoppt werden, wobei ein Teil des erbeuteten Geldes und wertvoller Gegenstände sichergestellt wurde.
Die beiden Verdächtigen sind möglicherweise auch an weiteren Betrugsfällen in der Region beteiligt und gehören offenbar zu einem größeren organisierten Verbrecherring. Die Staatsanwaltschaft geht von wiederholten Betrugsdelikten aus. Der Haftbefehl wurde bereits durch einen Richter bestätigt, und die Ermittlungen unter der Leitung von Staatsanwältin Valentina Tuoni sind im Gange.



