Am Montag, den 15. April 2026, wurde ein 46-jähriger polnischer Staatsbürger im Luganese festgenommen, nachdem er verdächtigt wurde, an sogenannten „Schock-Anrufen“ beteiligt gewesen zu sein, bei denen Senioren betrogen wurden. Durch umfangreiche Ermittlungen der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Polizei von Malcantone West und der Stadtpolizei Lugano konnte der Mann auf der Autobahn A2 in Richtung Süden in Taverne gefasst werden. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs wurden wertvolle Gegenstände und Bargeld entdeckt, die aus einer kürzlich begangenen Betrugsmasche stammten.
Die Betrüger gaben sich als Polizeibeamte aus und versicherten einem Opfer, dass ein Angehöriger in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war. Unter Druck setzten sie die Person, um eine Kaution zu erpressen und Geld sowie Wertsachen auszuhändigen. Die Ermittlungen stockten nicht, da man prüfen möchte, ob der Festgenommene möglicherweise auch in andere kürzlich geschehene Fälle verwickelt ist. Es wird von wiederholtem Betrug ausgegangen, und die Untersuchung leitet Staatsanwalt Zaccaria Akbas. In den letzten Wochen gab es einen besorgniserregenden Anstieg solcher Betrugsversuche.