Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau zieht eine gemischte Bilanz für das Jahr 2025: Bei 22 Unfällen auf dem Thurgauer Teil des Bodensees und Rheins kamen vier Menschen ums Leben und fünf wurden verletzt. Die Unfallzahlen sind leicht unter dem langjährigen Durchschnitt, was auch an den unfreundlichen Wetterbedingungen in der ersten Jahreshälfte lag. In den Sturmwarndiensten mussten die Behörden 17 Mal ausrücken, und 94 Seenotfälle wurden registriert, wobei 174 Personen gerettet wurden.

Besonders hervorzuheben ist die Präventionskampagne „Ufm Rhy“, die die Nutzer des Rheins auf Gefahren aufmerksam machte. Die Zahl der Starkwind- und Sturmwarnungen ist insgesamt gesunken, was positiv ist, jedoch wurde der Wasserstand des Bodensees mehrmals sehr niedrig und musste die Großschifffahrt zeitweise stoppen. Zudem blieben die Zahlen der Vermögensdelikte niedrig, mit nur zwei Diebstählen von Aussenbordmotoren. Insgesamt zeigt die Bilanz für 2025 eine stabile, wenn auch teilweise besorgniserregende Situation auf den Gewässern.