Im Kanton Thurgau wurde 2025 ein historischer Tiefpunkt bei Verkehrsunfällen erreicht: Nur 1.076 Unfälle wurden registriert, ein Rückgang von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt gab es lediglich zwei Todesopfer, die niedrigste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen. Während im Mai ein Autofahrer in Roggwil bei einer Frontalkollision ums Leben kam, kam im Oktober eine Radfahrerin in Münchwilen tragisch bei einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen ums Leben.
Die Statistiken zeigen ein gemischtes Bild: Während Unfälle mit Autos, Motorrädern und Fußgängern zurückgingen, stiegen die Zahlen bei Fahrrädern und E-Trottinetts. Ablenkung und Unaufmerksamkeit waren in rund einem Fünftel der Fälle die Hauptursache und bei vielen weiteren Unfällen war Alkohol im Spiel. Die Kantonspolizei Thurgau setzt auf umfassende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, darunter Kontrollen und Schulungen, um diese positiven Trends weiter zu festigen.



