Raser-Angriffe und Kabotage: Polizei stoppt Verkehrsdelikte im Wallis!
Im Januar 2026 verzeichnete die Kantonspolizei Wallis zwei Raserdelikte und einen Fall von Kabotage, als gezielte Kontrollen durchgeführt wurden.

Raser-Angriffe und Kabotage: Polizei stoppt Verkehrsdelikte im Wallis!
Die Kantonspolizei Wallis hat zu Beginn des Jahres gleich zwei gefährliche Raserdelikte aufgedeckt und einen Fall illegaler Personenbeförderung zur Anzeige gebracht. Während gezielter Kontrollen im Kanton wurden am 10. und 25. Januar zwei Fahrer gefasst, die mit extrem überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren: Ein 23-jähriger Portugiese rasierte mit 130 km/h auf einer 60 km/h-Strecke zwischen Chippis und Bramois, ein 32-jähriger Italiener düste mit 151 km/h statt erlaubter 80 km/h auf der Route du Grand-Saint-Bernard. Beide Männer stehen nun vor schweren rechtlichen Konsequenzen, da ihnen Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren drohen und sie ihre Führerscheine für mindestens zwei Jahre abgeben müssen.
Ebenfalls am 25. Januar geriet ein lettischer Fahrer ins Netz der Polizei, als er mit einem in Deutschland immatrikulierten Fahrzeug illegal sechs Passagiere vom Val de Bagnes zum Flughafen Genf transportierte. Dieser Verstoss gegen die Kabotage-Regeln führt nicht nur zu einer Anzeige, sondern erforderte auch die Hinterlegung einer Bussengarantie in Höhe von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei betont die strikte Einhaltung der Transportvorschriften, um fairen Wettbewerb zu gewährleisten.