Am Donnerstagabend, den 16. April 2026, kam es am Bahnhof von St-Maurice zu einer massiven Schlägerei, an der mindestens zehn Jugendliche beteiligt waren, darunter auch viele Minderjährige. Die Situation eskalierte schnell, als zahlreiche Schläge ausgeteilt wurden – Metallstangen und Holzstöcke flogen durch die Luft. Inmitten des Chaos wurde ein 17-jähriger Jugendlicher kongolesischer Herkunft am Oberschenkel mit einem Messer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Wallis sowie der Stadtpolizei Monthey und der Waadtländer Gendarmerie waren schnell zur Stelle. Während der Auseinandersetzung wurden mehrere Personen festgenommen und identifiziert. Der Hauptverdächtige, ein 17-jähriger Algerier, wurde nach seiner Befragung in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände dieses gewalttätigen Vorfalls zu klären. Es gilt die Unschuldsvermutung.