Am Sonntag, den 26. April, veranstaltet der HISTORY Channel ein besonderes Programm zum 40. Jahrestag der katastrophalen Reaktorexplosion in Tschernobyl. Ab 21 Uhr werden drei fesselnde Dokumentationen ausgestrahlt, darunter die deutsche TV-Premiere von „Tschernobyl – Die ersten 48 Stunden“. Diese Aufarbeitung konzentriert sich auf die dramatischen Ereignisse, die auf die Explosion im Block 4 des Kernkraftwerks am 26. April 1986 folgten, als verheerende Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt wurden.
Die Dokumentation zeigt bewegende Bilder der ersten Stunden nach der Explosion, einschließlich der Notmaßnahmen von Feuerwehr und Spezialkräften. Hierzu zählt der gefährliche Einsatz von Tauchern, die unter der havarierten Anlage arbeiteten, um weitere Explosionen zu verhindern. Das Publikum wird in die verlassene Stadt Prypjat entführt, wo die Geschichtsjäger Wigald Boning und Fritz Meinecke die gespenstischen Überreste der damaligen Arbeiterstadt erkunden. Den Abschluss des Programms bildet die 47-minütige Doku „Fukushima – Im Schatten der Katastrophe“, die um 22:25 Uhr ausgestrahlt wird.