Die Situation im Nahen Osten ist dramatisch: Über 2000 Tote und 6900 Verletzte nur im Libanon, wo die israelische Armee zahlreiche Dörfer verwüstet hat. Menschen schlafen unter freiem Himmel, Notunterkünfte platzen aus allen Nähten, und es mangelt an Wasser, Nahrung sowie medizinischer Versorgung. Angesichts dieser akuten Notlage hat HEKS, die Hilfsorganisation der Evangelischen Kirchen Schweiz, rasch Hilfe mobilisiert. Rund 1400 Familien in den am stärksten betroffenen Flüchtlingslagern erhalten finanzielle Unterstützung, um ihre lebensnotwendigen Bedürfnisse zu decken, und im Mai sind zusätzliche Hilfen für vulnerable Haushalte geplant.

Doch die Not endigt nicht im Libanon. Im Gazastreifen, trotz eines fragilen Waffenstillstands, geht die Gewalt gegen Zivilisten ungehindert weiter, und der Zugang zu Hilfsgütern bleibt stark eingeschränkt. Ebenso hat sich im Westjordanland die Siedlergewalt verschärft, was die ohnehin angespannte Lage weiter zuspitzt. HEKS und ihre Partnerorganisationen kämpfen unermüdlich, um die humanitäre Krise zu lindern, indem sie beispielsweise Baumaterial für den Wiederaufbau und Unterstützung für Landwirte bereitstellen. Gleichzeitig fordert HEKS die sofortige Einhaltung des Völkerrechts und den Schutz der Zivilbevölkerung, während die Weltgemeinschaft zur Solidarität aufgerufen wird, um humanitäre Hilfe zu gewährleisten.