Die Hypothekarzinsen in der Schweiz steigen erneut, und der Iran-Krieg ist der Hauptgrund dafür! Trotz des konstanten Leitzinses der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von 0 Prozent wirken sich die gestiegenen Energiepreise auf die Marktbewegungen und den globalen Inflationsdruck aus. Finanzexperte Dirk Renkert von Comparis sieht die SNB unter Druck: Kurzfristig droht ein Anstieg der Inflation, während das Wachstum der Schweizer Konjunktur moderat bei etwa 1 Prozent bleibt.
Die aktuellen Hypothekenzinsen zeigen, dass die Kapitalmarktzinsen seit dem Kriegsbeginn stark gestiegen sind. So lagen die Referenzzinsen für 10-jährige Festhypotheken Ende März bei 1,81 Prozent, und auch die Zinsspannen haben sich im Vergleich zu Dezember ausgeweitet. Besondere Nachfrage gibt es nach kürzeren Laufzeiten, insbesondere Saron-Hypotheken. Immer mehr Kreditnehmer suchen nach flexiblen Lösungen und nutzen die Marktbedingungen, um bessere Konditionen auszuhandeln. Hypothekennehmer sind aufgefordert, die Entwicklungen genau zu beobachten und strategisch zu handeln!