Die Gesundheitsdirektoren Lukas Engelberger und Thomi Jourdan haben entschieden, die geplante Spitalliste 2.0 in der Akutsomatik zu überarbeiten und weitergehende Abklärungen vorzunehmen. Ziel dieser Überprüfung ist es, das Kostenwachstum im Gesundheitswesen zu dämpfen. Dabei stehen neben der vollen Patientenfreizügigkeit auch effektive Instrumente zur Mengensteuerung in der stationären Versorgung im Fokus.

Ab dem 1. Januar 2028 wird in der Schweiz die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS) eingeführt. Dies ist der Anlass für die beiden Kantone, die Planung zu öffnen und eine mögliche Erweiterung der Zusammenarbeit von der stationären auf die ambulante Versorgung zu prüfen. Die gegenwärtigen Spitallisten bleiben vorerst bis zur Verabschiedung neuer Listen gültig. Ein weiterer Zwischenbericht wird im Herbst 2026 erwartet.