Baumeisterverband: Neuer Vertrag schützt Löhne und Arbeitsbedingungen!
Der Baumeisterverband präsentiert einen neuen LMV-Vorschlag mit klaren Mindeststandards und hohen Löhnen, gültig ab 2026.
Baumeisterverband: Neuer Vertrag schützt Löhne und Arbeitsbedingungen!
Die Baumeister des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) treten mit vollem Einsatz für einen neuen, allgemeinverbindlichen Landesmantelvertrag (LMV) ein, der am 1. Januar 2026 in Kraft treten soll. In einer zweiten Verhandlungsrunde wurde ein konkreter Vertragsentwurf präsentiert, der strenge Mindeststandards zur Vermeidung von Lohndumping und zum Schutz der Arbeitsbedingungen festlegt. Die Baumeister bekräftigen, dass sie die höchsten Mindestlöhne in Europa zahlen und dies auch in Zukunft sicherstellen wollen, wobei sie individuelle Lohnerhöhungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ermöglichen.
Der Vorschlag umfasst auch moderne Arbeitsbedingungen, eine unveränderte jährliche Normalarbeitszeit von 2112 Stunden und flexible Gleitzeitregelungen. Ziel ist es, klare und umsetzbare Vorgaben zu schaffen, die eine effektive Kontrolle und Durchsetzung ermöglichen. Der Vertragsentwurf bildet die Grundlage für die Fortsetzung der Verhandlungen mit den Gewerkschaften, während die Baumeister bereit sind, konstruktiv und lösungsorientiert voranzuschreiten. Ein funktionierender Vollzug soll sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Arbeitnehmerrechte schützen und Missbrauch konsequent eindämmen.