Städteverband kritisiert Bund: Verkehrspolitik braucht nachhaltige Lösungen!
Der Städteverband fordert eine umfassende Diskussion zu "Verkehr 45", um eine nachhaltige Verkehrspolitik in der Schweiz zu gestalten.
Städteverband kritisiert Bund: Verkehrspolitik braucht nachhaltige Lösungen!
Die Städte begrüßen den neuen Bericht „Verkehr 45“ von Bundesrat Albert Rösti, der die Grundlage für die zukünftige Verkehrsinfrastruktur bilden soll. Allerdings übt der Schweizerische Städteverband Kritik: Wichtige Ziele wie Netto-Null werden bei der Priorisierung unzureichend berücksichtigt. Es sind neue, ganzheitliche Ansätze nötig, um eine nachhaltige Verkehrspolitik zu gewährleisten, wobei auch Wissenschaft und Behörden gefordert sind.
Der Bericht, der sich mit dem Ausbau von Nationalstrassen, Schienen und Agglomerationsverkehr beschäftigt, konnte bereits mitten im Unmut über den Autobahnausbau und die finanziellen Probleme der Bahn Unterstützung finden. Dennoch wünscht sich der Städteverband eine breitere Beteiligung relevanter Akteure und eine transparente Einbeziehung des Wissens aus Städten und Agglomerationen. Eine zentrale Erkenntnis des ETH-Gutachtens ist, dass zusätzliche Infrastrukturen wenig Nutzen bringen; stattdessen seien technische Optimierungen entscheidend. Zudem sind finanzielle Mittel für den Bahnausbau laut Bericht unzureichend. Der Städteverband fordert deshalb von Bund und Parlament, die notwendigen Entscheidungen zu treffen und die Budgetkürzungen abzulehnen.