Zehn Jahre Kampf gegen Mädchenbeschneidung: Netzwerk feiert Erfolge in der Schweiz

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Das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung feiert zehn Jahre Engagement in der Schweiz. Stärkung regionaler Anlaufstellen für betroffene Mädchen und Frauen wird diskutiert.

Das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung feiert zehn Jahre Engagement in der Schweiz. Stärkung regionaler Anlaufstellen für betroffene Mädchen und Frauen wird diskutiert.
Das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung feiert zehn Jahre Engagement in der Schweiz. Stärkung regionaler Anlaufstellen für betroffene Mädchen und Frauen wird diskutiert.

Zehn Jahre Kampf gegen Mädchenbeschneidung: Netzwerk feiert Erfolge in der Schweiz

Am Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung feiert das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz stolz sein 10-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 2016 arbeitet das Netzwerk unermüdlich daran, den Schutz und die Versorgung gefährdeter Frauen und Mädchen in der Schweiz sicherzustellen. Trotz eines klaren Verbots von FGM/C (Female Genital Mutilation/Cutting) in der Schweiz sind viele Mädchen und Frauen nach wie vor bedroht.

In den letzten zehn Jahren hat das Netzwerk 2’466 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen geschult, um eine adäquate Unterstützung für Betroffene zu gewährleisten. Es fehlen jedoch weiterhin qualifizierte Experten, was bedeutet, dass viele Risiken nicht erkannt werden. Um das Wissen zu verbreiten, will das Netzwerk insbesondere in den Bereichen Geburtshilfe, Gynäkologie und Pflege weitere Schulungen anbieten. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist der Aufbau regionaler Anlaufstellen, die heute in fast allen Kantonen existieren und den Betroffenen helfen, Unterstützung zu finden. Die Herausforderung für die Zukunft liegt in der Sicherstellung der Finanzierung und der fachlichen Begleitung dieser wichtigen Strukturen.