Rund 200 Kontrolleure: Chaos beim unbewilligten Umzug in Bern!
In Bern kam es am 17. Januar 2026 zu Personenkontrollen nach einer unbewilligten Kundgebung. 200 Teilnehmer wurden kontrolliert, 25 festgenommen.
Rund 200 Kontrolleure: Chaos beim unbewilligten Umzug in Bern!
Am Samstag, den 17. Januar 2026, versammelten sich zahlreiche Personen um 15:00 Uhr auf dem Bahnhofplatz in Bern zu einer unbewilligten Kundgebung. Der Platz wurde durch Einsatzkräfte abgeriegelt, und die Teilnehmer durften bis 16:15 Uhr bleiben. Trotz mehrfacher Aufforderungen der Polizei, die Versammlung zu beenden und den Platz zu verlassen, widersetzten sich einige Teilnehmer. Diese wurden schließlich bei der Heiliggeistkirche eingekesselt und einer Personenkontrolle unterzogen.
Die unbewilligte Versammlung führte zu erheblichen Verkehrseinschränkungen rund um den Bahnhof, was mehrere Stunden lang den öffentlichen Nahverkehr beeinträchtigte und den Individualverkehr für dreieinhalb Stunden störte. Insgesamt wurden rund 200 Personen kontrolliert, wobei 25 davon wegen mutmaßlicher Straftaten, darunter Gewalt gegen Beamte, vorübergehend in Polizeiräumlichkeiten gebracht wurden. Bei den Kontrollen fand die Polizei Vermummungsmaterial, Wurf- und Schlaggegenstände sowie Pyrotechnik. Bereitwillig reagierten einige Teilnehmer mit Tumulten, was den Einsatz von Pfefferspray zur Folge hatte. Zudem erlitten sieben Polizisten Verletzungen, nachdem sie mit Laser geblendet wurden, drei von ihnen benötigten ärztliche Behandlung. Ermittlungen dauern an.