Kunststoffteile im Bach entdeckt: Umweltgefahr oder harmlos?
Im Bach Crausa wurde Kunststoffabfall entdeckt. Umweltbehörden koordinieren die Bergung zur Vermeidung von Mikroplastik.

Kunststoffteile im Bach entdeckt: Umweltgefahr oder harmlos?
Eine alarmierende Entdeckung macht Schlagzeilen: Eine beträchtliche Menge an Kunststoffteilen, die normalerweise in der Abwasserbehandlung eingesetzt werden, wurde im Bach gefunden! Die ersten Untersuchungen ergaben erfreulicherweise, dass das Material momentan keine toxischen Eigenschaften aufweist und die Wildhüter berichteten von keiner Fischsterblichkeit. Trotzdem verteilt sich das Plastik bis zur Mündung der Crausa in den malerischen Schiffenensee – eine potenzielle Bedrohung für das aquatische Ökosystem!
In Reaktion auf dieses Unglück wurde das betroffene Unternehmen aktiviert, um die Grenzwerte von Plastik in der Natur zu bekämpfen. Gemeinsam mit Einsatzkräften werden die plastischen Überreste geborgen, unterstützt von Spezialisten für professionelle Reinigung. Ein technischer Defekt – die vermutete Ursache der Leckage – wird gegenwärtig intensiv untersucht. Bis zur vollständigen Wiederherstellung der Abwasserreinigungsanlage hat das Unternehmen bereits alle erforderlichen Schritte eingeleitet, um eine weitere Gewässerverschmutzung strikt zu vermeiden. Das Amt für Umwelt ist zudem auf Hochtouren beschäftigt, die Sanierung des Baches und der angrenzenden Seeregion zu koordinieren. Hier steht viel auf dem Spiel!