Mikroplastik und Chemikalien belasten idyllischen Seealpsee ernsthaft!
Umweltbehörden untersuchen 2024 Mikroplastik und Nährstoffüberschuss im Seealpsee – Sorgen um die Wasserqualität und Ökosysteme.
Mikroplastik und Chemikalien belasten idyllischen Seealpsee ernsthaft!
Im August 2024 hat das Amt für Umwelt zusammen mit den Tauchfreunden Rheintal Sedimentproben aus dem Seealpsee entnommen, und die erschreckenden Ergebnisse sind nun veröffentlicht! Ein Bericht des Zentrums für angewandte Ökotoxikologie deckt auf, dass der idyllische See Spuren von Mikroplastik und schädlichen Chemikalien von Autoreifen enthält. Diese gefährlichen Stoffe wurden trotz der abgelegenen Lage des Sees nachgewiesen und könnten durch Freizeitaktivitäten, Luftübertragung oder sogar Kosmetika in die Gewässer gelangt sein.
Die Analysen zeigen, dass im Sediment Mikroplastik vorliegt, insbesondere die Kunststoffarten Polypropylen, Polyethylen und PET. Im Labor wurden zudem kleine Krebstierchen getestet, die toxische Stoffe in ihrem Körper aufweisen – ein alarmierendes Zeichen für die Wasserqualität. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse auf eine schlechte biologische Qualität des Seegrunds hin, möglicherweise verursacht durch Überdüngung und Verschmutzung, die zu übermäßigem Algenwachstum führt. Erschreckend, wie selbst der abgelegenste Ort von Umweltverschmutzung bedroht ist! Weitere Untersuchungen sind dringend nötig, um diese kritische Situation genauer zu beleuchten. Der vollständige Bericht ist unter www.ai.ch/fliessgewässer erhältlich.