Basel stärkt sein kulturelles Erbe: Neue Archäologieverordnung 2026!

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Der Regierungsrat Basel-Stadt hat eine neue Archäologieverordnung verabschiedet, die am 1. Januar 2026 in Kraft tritt und den Schutz des kulturellen Erbes stärkt.

Basel stärkt sein kulturelles Erbe: Neue Archäologieverordnung 2026!

Am 1. Januar 2026 tritt die überarbeitete Verordnung zur kantonalen Archäologie in Kraft! In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflegeverordnung wird ein modernes Regelwerk geschaffen, das den Schutz und die Vermittlung des kulturellen Erbes im Kanton Basel-Stadt optimiert. Die Begrifflichkeiten und Aufgaben im Bereich Archäologie wurden an die heutigen Standards angepasst.

Die Archäologische Bodenforschung übernimmt fortan die Verantwortung für die Betreuung der zahlreichen Funde und wird in der Lage sein, Aufgaben an Dritte zu übertragen. Vereinbarungen mit dem Historischen und Naturhistorischen Museum Basel wurden bereits getroffen, um die archäologischen Schätze der Region effizient zu verwalten. Die Kosten für archäologische Maßnahmen auf Privatgrund bleiben wie gewohnt beim Kanton, während die Regelungen für den öffentlichen Raum aktualisiert werden, um eine klare Kostentragung zu gewährleisten.

Darüber hinaus wird die Öffentlichkeitsarbeit der Archäologie neu gesetzlich verankert, um das Bewusstsein für das archäologische Erbe zu fördern und die kulturelle Identität zu stärken. Die Einrichtung von Archäologischen Informationsstellen soll nicht nur das Bewusstsein der Bürger erhöhen, sondern auch die touristische Attraktivität Basels steigern.