Gemeindefinanzen 2024: Alarmstufe Rot für unsere Gemeinden!
Der Bericht zu Gemeindefinanzen 2024 analysiert Defizite, Steuerentwicklung und neue Aufsichtskonzepte für Gemeinden in der Schweiz.

Gemeindefinanzen 2024: Alarmstufe Rot für unsere Gemeinden!
Der aktuelle Bericht über die Gemeindefinanzen für das Jahr 2024 zeigt eine besorgniserregende Entwicklung: 55 von 126 Gemeinden beenden das Jahr mit einem operativen Defizit. Die Situation wird noch dramatischer, wenn man die Finanzgeschäfte außer Acht lässt – dann sind es sogar 73 Gemeinden, die rote Zahlen schreiben, was einer alarmierenden Quote von 58 % entspricht! Der Rückgang des Selbstfinanzierungsgrads und die stagnierenden direkten Steuereinnahmen verstärken die finanziellen Probleme. Während die Steuererträge von natürlichen Personen um 3,21 % gestiegen sind, ist bei juristischen Personen ein drastischer Rückgang von 17,19 % zu verzeichnen.
Zusätzlich hat das Amt für Gemeinden neue Finanzaufsichtsprozesse beschlossen, die ab 2026 in Kraft treten sollen. Diese umfassen nicht nur formelle Kontrollen, sondern auch eine umfassende Bewertung der finanziellen Lage der Gemeinden. Gemeinden, die Unterstützung benötigen, sollen dabei ebenfalls Hilfe erhalten. Dieses neue Konzept der Finanzaufsicht wird in den zukünftigen Berichten über die Gemeindefinanzen berücksichtigt und soll helfen, die kritischen Informationen zur finanziellen Situation transparenter zu gestalten.