Dringender Handlungsbedarf: Bypass Luzern für Nidwalden im Fokus!
Der Regierungsrat betont die zentrale Bedeutung des Bypass Luzern für Nidwalden und unterstützt dessen zügige Umsetzung.
Dringender Handlungsbedarf: Bypass Luzern für Nidwalden im Fokus!
Landrat Marcel Grimm hat in einer Interpellation den Handlungsbedarf rund um das Bypass-Projekt Luzern angesprochen, das für den Kanton Nidwalden von großer Bedeutung ist. Der Regierungsrat stimmt dieser Einschätzung zu und betont die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Anbindung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Verzögerungen treten jedoch auf, da gegen das Projekt mehrere Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht anhängig sind, was den Kanton in seiner Interventionsfreiheit einschränkt.
Baudirektorin Therese Rotzer-Mathyer bekräftigt die Unterstützung der Regierung für den Bypass, der durch einen neuen Tunnel den Durchgangsverkehr reduzieren und die Erreichbarkeit der Zentralschweiz langfristig verbessern soll. Aktuell sind weitere flankierende Maßnahmen erforderlich, um die Verkehrssituation in Nidwalden zu optimieren. Der Regierungsrat fordert vom Bund, dass zusätzliche Lösungen, wie beispielsweise eine permanente dritte Spur in Hergiswil, umgesetzt werden, um die volle Wirkung des Bypass zu gewährleisten und die Verkehrsbelastung entscheidend zu reduzieren.