Liechtenstein reformiert Urheberrecht: Kampf gegen gefälschte Waren!
Die Regierung Liechtensteins hat am 3. Februar 2026 Gesetzesanpassungen im Immaterialgüterrecht verabschiedet, um gefälschte Waren effektiver zu bekämpfen.
Liechtenstein reformiert Urheberrecht: Kampf gegen gefälschte Waren!
Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat am Dienstag, den 3. Februar 2026, bedeutende Gesetzesänderungen verabschiedet. Die Anpassungen betreffen das Urheberrechtsgesetz, das Topographiengesetz, das Markenschutzgesetz und das Designgesetz. Diese Schritte sind Teil eines neuen, vereinfachten Verfahrens zur Vernichtung gefälschter Waren, insbesondere bei kleinen Sendungen, die im Verdacht stehen, geistige Eigentumsrechte zu verletzen.
Der Landtag hatte bereits am 5. Dezember 2025 in seiner ersten Lesung unisono für den Gesetzesentwurf gestimmt. Um die neue Regelung in Liechtenstein umzusetzen, müssen die gesetzlichen Grundlagen mit der Schweiz harmonisiert werden. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird das Amt für Volkswirtschaft (AVW) tatkräftig unterstützen, damit die Schweiz, basierend auf einer bestehenden zollrechtlichen Vereinbarung, die neuen Bestimmungen im Auftrag Liechtensteins effizient durchführen kann.