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Die Kantonspolizei Basel-Stadt steht wegen des alarmierenden Anstiegs unbesetzter Stellen unter Druck. Von 2021 bis 2024 stieg die Zahl der Kündigungen, vor allem bei Polizistinnen und -isten zwischen 25 und 44 Jahren, stark an. Die stark gestiegene Arbeitsbelastung und bevorstehende Pensionierungen verschärfen die Situation, während die Ursachen für die Abgänge unzureichend erfasst wurden. Die Sicherheit blieb jedoch bis dato nicht gefährdet.

Ein zentraler Wendepunkt war der „Bericht Schefer“, der Anfang November 2023 in Auftrag gegeben wurde und am 21. Juni 2024 veröffentlicht wurde. Zehn Themenfelder und 30 Empfehlungen zur Verbesserung wurden darin behandelt. Dies führte zur Absetzung des damaligen Polizeikommandanten sowie weiterer hochrangiger Beamter. Während die GPK die Notwendigkeit von Reformen und einen Kulturwandel innerhalb der Polizei erkennt, beanstandet sie auch die unzureichende Zusammenarbeit der HR-Abteilungen und die verspätete Reaktion des Regierungsrates auf die Personalproblematik. Die GPK fordert Verbesserungen bei den Einstiegslöhnen sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um den Polizeidienst attraktiver zu machen. Ein langer Weg zur Veränderung steht bevor.

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