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Im Schatten des faszinierenden, aber tödlichen Gift-Hahnenfusses (Ranunculus sceleratus) verbirgt sich eine düstere Geschichte! Einst als „Céleri du rire“ bekannt, sorgte diese Pflanze im Mittelalter für Schrecken: Ihr Verzehr konnte zu grotesken Gesichtsverzerrungen führen, die einem Lachen glichen, und im schlimmsten Fall sogar zum Tod. Bettler nutzten ihren giftigen Saft, um Mitleid zu erregen, was ihr den Namen „Bettler-Hahnenfuss“ einbrachte.

Der Gift-Hahnenfuss ist zwar häufig in Europa und Asien, aber in der Schweiz vom Aussterben bedroht. Besonders entlang des Uferwegs zwischen Murten und Sugiez sind einige Exemplare zu finden – ein beneidenswerter Anblick, aber Vorsicht ist geboten! Schon die Berührung dieser Pflanze kann schmerzhafte Hautreaktionen hervorrufen. Ursprünglich wurde ein Herbarbeleg dieser gefährlichen Pflanze im Jahr 1878 von Philippe Fournier in Murten gesammelt. Sein Name bleibt unvergessen, denn der ehemalige Staatsrat war gleichzeitig auch Botaniker!

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