Ostschweiz gegen Kürzungen: SRG-Initiative hat keine Chance!

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Ostschweizer Kantone lehnen die SRG-Initiative ab, warnen vor Gefahren für regionale Berichterstattung und Service public.

Ostschweizer Kantone lehnen die SRG-Initiative ab, warnen vor Gefahren für regionale Berichterstattung und Service public.
Ostschweizer Kantone lehnen die SRG-Initiative ab, warnen vor Gefahren für regionale Berichterstattung und Service public.

Ostschweiz gegen Kürzungen: SRG-Initiative hat keine Chance!

Die Ostschweizer Kantone haben sich deutlich gegen die umstrittene SRG-Initiative „200 Franken sind genug!“ ausgesprochen, die am 8. März 2026 zur Abstimmung kommt. Diese Initiative sieht eine drastische Reduzierung der Gebühren für Radio und Fernsehen von 335 auf 200 Franken vor und befreit Unternehmen von der Abgabepflicht. Die Kantone warnen, dass eine Annahme massive finanzielle Einschnitte für die SRG zur Folge hätte, die ihren Service-public-Auftrag nicht mehr ausreichend erfüllen könnte. Dies würde die regionale Berichterstattung erheblich schwächen und die Meinungsbildung in der Bevölkerung gefährden.

Die SRG und regionale Medien wären stark betroffen, was zu einem Rückgang an Berichterstattung über bedeutende lokale Ereignisse wie Sportanlässe führen könnte. Die Kantonspolitiker betonen, dass eine vielfältige Medienlandschaft für die direkte Demokratie in der Schweiz unerlässlich ist. Eine reduzierte Präsenz der SRG würde besonders die italienisch- und rätoromanischsprachigen Regionen negativ beeinflussen und die Gemeinschaft im Land gefährden. Die Ablehnung der Initiative ist demnach eine klare Botschaft der Ostschweizer Kantone: Starke Medien sind entscheidend für eine informierte und kohärente Gesellschaft.