Regierungsrat lehnt Spitaltarif-Änderung: Kosten steigen statt sinken!

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Der Glarner Regierungsrat lehnt Änderungen zu Referenztarifen für die schweizweite Spitalwahl ab, da Kostensenkungen bezweifelt werden.

Der Glarner Regierungsrat lehnt Änderungen zu Referenztarifen für die schweizweite Spitalwahl ab, da Kostensenkungen bezweifelt werden.
Der Glarner Regierungsrat lehnt Änderungen zu Referenztarifen für die schweizweite Spitalwahl ab, da Kostensenkungen bezweifelt werden.

Regierungsrat lehnt Spitaltarif-Änderung: Kosten steigen statt sinken!

Der Glarner Regierungsrat hat die geplante Änderung der Referenztarife für die schweizweite Spitalwahl strikt abgelehnt. In einer Sitzung am 3. Februar 2026 äußerten die Regierungsmitglieder Bedenken, dass die neue Regelung, die sich an den höchsten Tarif für vergleichbare Behandlungen in Spitälern des Kantons orientieren soll, die Kosten für die obligatorische Krankenpflegeversicherung tatsächlich erhöhen könnte. Anstatt zu sinken, befürchten sie, dass zusätzliche Kosten, die bisher von Zusatzversicherungen oder Patienten selbst getragen werden, nun die staatlichen Kassen belasten könnten.

Die vorgeschlagene Änderung soll die Spitalwahlfreiheit stärken, könnte jedoch den Einfluss kleiner Kantone wie Glarus auf die Tarifgestaltung der vielen außer-kantonalen Spitäler, die auf ihren Listen stehen, untergraben. Der Regierungsrat fordert daher eine vollständige Überarbeitung und Vereinfachung der Regelung. Dies geschieht im Einklang mit der Stellungnahme der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren, die ebenfalls Zweifel an der Praxistauglichkeit der neuen Bestimmungen äußerten.