Der Regierungsrat des Kantons Zug macht ernst mit der Überarbeitung des Polizeigesetzes! Ziel ist eine straffere Zusammenarbeit unter den kantonalen Polizeibehörden und eine verstärkte Bekämpfung der organisierten Kriminalität, insbesondere im Bereich Menschenhandel und schwerer Drogenkriminalität. Für diese offensive Strategie plant der Regierungsrat, die rechtlichen Grundlagen für den interkantonalen Datenaustausch zu schaffen und ein umfassenderes Bedrohungsmanagement zu etablieren. Die Bevölkerung sowie Parteien und Interessierte sind bis zum 3. November 2025 eingeladen, ihre Stellungnahmen zur Gesetzesänderung abzugeben.
Doch das ist nicht alles! Der Regierungsrat hat auch eine umfassende Neuregelung des Normalarbeitsvertrags für Haushaltskräfte in der 24-Stunden-Betreuung angekündigt. Diese Reform folgt einem Modell-Normalarbeitsvertrag des Staatssekretariats für Wirtschaft, der Mindeststandards für die Arbeitsbedingungen in diesem Bereich festlegt. Die neuen Regelungen sollen die Rechte der Beschäftigten stärken und die Qualität der Betreuung im Kanton Zug signifikant verbessern.