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Der Kanton Glarus hat sich in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund zum umstrittenen Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union der nüchternen Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) angeschlossen. Bei einer Regierungsratssitzung am 4. November 2025 wurde deutlich, dass die Glarner Politiker besondere Transparenz in Bezug auf die Auswirkungen des Vertragspakets fordern, insbesondere bezüglich politischer Rechte, Zuwanderung und den sensiblen Stromabkommen.

Der Regierungsrat ist überzeugt, dass die traditionsreiche Landsgemeinde sowie die Versammlungsdemokratie in der Schweiz durch das EU-Abkommen nicht gefährdet werden. Doch Vorsicht ist geboten: Sollte das Paket negative Folgen für die Landsgemeinde haben, erwartet der Kanton eine konsequente Schutzstrategie vom Bundesrat. Ein absolutes Muss ist für den Regierungsrat zudem ein obligatorisches Referendum, um die Zustimmung sowohl mit einfachem Volksmehr als auch mit Ständemehr zu sichern. Die endgültige Position des Kantons Glarus hängt dabei von der Ausgestaltung flankierender Maßnahmen ab.

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